Donnerstag, 3. Juli 2008

Modul 7: Medienpädagogik: Evaluation aktueller Projekte in Schulen und sozialpädagogischen Einrichtungen

Am 27. und 28. Juni hatten wir die Möglichkeit, interessante schulische und sozialpädagogische Projekte mit Neuen Medien kennenzulernen.
Die Möglichkeiten im Sozialbereich waren für mich relativ neu. Die Hintergrundgeschichte des Projektes „Lernen mit Spass“ hat mich am meisten beeindruckt. Die Idee des Jugendlichen, der die Homepage kreiert hat, fand ich genial und unkonventionell. Dieses Projekt brachte für mich auch zum Ausdruck, wie wichtig es ist, jeweils eine Person zu finden, die einem vertraut und unterstützt. Die Medienkompetenz dieser Begleitpersonen ist dabei auch relevant.
Der zweite Teil des Moduls war ein sehr abwechslungsreicher Tag. Der Besuch in Goldach hatte für mich einen exemplarischen Wert. Es war wunderbar zu sehen, welche tolle Ergebnisse die Zusammenarbeit Schule - Jugendsekretariat haben kann.
Herr Fröhlich schloss die Samstagveranstaltung ab. Die theoretischen und praktischen Inputs fand ich sehr gut. Die Übung mit der Lunch-Box war eine neue, interessante Erfahrung. Ich kann mir gut vorstellen, dass Schülerinnen und Schüler sehr gerne damit arbeiten.
Im Allgemeinen fand ich es schade, dass dieses Modul am Schluss des Lehrgangs statt fand. Zu einem anderen Zeitpunkt hätte ich bestimmt mehr profitieren können, da ich von der Abgabe unserer Abschlussarbeit nicht abgelenkt gewesen wäre.

Montag, 26. Mai 2008

Lernbericht Modul 2 "Einführung in die Projektarbeit / Präsentation Zwischenstand Projektarbeit"

Egal in welcher Branche man tätig ist, jeder hat schon mal in einem Projekt mitgewirkt. Dies gilt natürlich auch für mich. Und doch sind mir viele theoretische Inhalte zum Thema Projektarbeit neu. Ich habe noch nie ein Projekt so geplant und dokumentiert, wie in diesem Modul beschrieben. Jetzt bin ich sehr dankbar für das neue Wissen, denn gerade im Hinblick auf das Praxisprojekt, erweisen sich alle Unterlagen und die verbalen Inputs als sehr hilfreich. Es braucht noch etwas Übung bis alle Inhalte „sitzen“ – aber das Praxisprojekt ist ja dafür da, dass ich üben kann.

Hilfreich und weiterbringend fand ich auch die Zwischenpräsentation. Zwar haben wir uns als Gruppe diese anders vorgestellt, die Übung an sich war jedoch wertvoll. Das erhaltene Feedback beeinflusst den weiteren Verlauf des Projekts und wird unsere Abschlusspräsentation stark prägen und bestimmen.

Obwohl ich unser Praxisprojekt spannend finde und dieses für meine weitere Tätigkeit von Bedeutung sein wird, muss ich schliesslich zugeben, dass ich froh bin, wenn es vorbei ist. Ich finde diese Art von Abschluss nicht ideal. Ich hätte es begrüsst, wenn jeder seine eigene Abschlussarbeit hätte schreiben können.

Samstag, 19. April 2008

Lernbericht zum Modul 5 (Mediensozialisation, Medienerziehung und Medienkompetenz)

In diesem Modul befassten wir uns mit der allgemeinen Pädagogik, Medienpädagogik und Medienwirkung. Es ist eine Tatsache, dass unsere Realität immer medialisierter wird und dass die Medien immer Realitätsnäher werden. Einen geeigneten Medienumgang zu haben und ein Bewusstsein für die Wirkung der Medien zu entwickeln sind die Herausforderungen unserer Generation. Denn jedes Medium erzeugt eine andere Wirklichkeit, welche neben dem Medium auch von den eigenen Denkmodellen geprägt ist. All diese Aspekte zerstäuben diesem Thema ein spezielles „Parfüm“, das den Attraktionswert erhöht.

Das Sammeln verschiedenster Thesen während der letzten zwei Tage fand ich sehr anregend. Die These „Erzählen, statt berichten“ regte mich zum Nachdenken an. Obwohl ich mehrheitlich in Geschichten denke, fehlt mir die Übung entsprechend zu schreiben. Auch dieser Beitrag wirkt für mich eher wie ein Bericht und nicht wie eine Geschichte. Dennoch möchte ich dies mitnehmen, um es schrittweise umzusetzen.

Fasziniert war ich schliesslich von den Einblicken, die wir in die verschiedensten Projekte gewinnen konnten. Angesprochen haben mich am meisten die Projekte „Botschaft des Herzens“ und „Happy Rush Hour“, da sie meiner Meinung nach einen schwer vermittelbaren Inhalt hatten. Ist meine Annahme richtig? Solche „Inhalte“ sind mir gut bekannt und ich wurde jetzt stark motiviert, mich in der Vermittlung dieser zu üben.

Zum Schluss möchte ich mich für diese spannenden Tage bedanken. Ich schätzte es sehr, dass unser „Geschichtenstau“ berücksichtigt wurde und dass wir „Zeitinseln“ geschenkt bekamen, um diesen zu lösen. Dann durften wir eine wunderbare Sprache geniessen und viele Bücher beschnuppern. Ich bin jetzt um ein paar Begriffe („Geschichtenteppich“, „“Gedankensplitter“, „Depesche“, „Gedenkwürfel“ etc.), zwei Bücher („Momo“ und „Der Geschichtenerzähler oder das Geheimnis des Glücks“) und viele Ideen für medienpädagogische Projekte reicher geworden. Einfach genial!

Samstag, 12. April 2008

Lernbericht zum Modul 6 "Medienproduktion"

Joomla!
Seit ich erfuhr, dass wir Joomla! durchnehmen, freute ich mich sehr auf die Blockwoche. Einerseits erhoffte ich mir vorhandenes Wissen zu erweitern, andererseits wollte ich didaktische Ideen mitnehmen, weil ich einen ähnlichen Kurs für unsere Schulgemeinde plane.
Die zwei Tage, die ich zum Joomla! besuchen konnte, fand ich sehr informativ und interessant. Ich verfüge jetzt über mehr Hintergrundswissen über Joomla! und andere CMS und habe demnächst vor, Moodle kennen zu lernen und herauszufinden, welche Vorteile dieses CMS in sich trägt.
Ob ich nun wirklich einen Joomla!-Kurs organisieren werde, ist noch offen. Meine Kollegen hatten zum Teil grosse Mühe die Joomla!-Theorie umzusetzen. Es wären mehrere Kurstage und kleinere Gruppen nötig, damit ein solcher Kurs zu einem längerfristigen Erfolg führt.

Bild- und Videobearbeitung
Leider konnte ich nur den Freitag besuchen, was ich im Nachhinein sehr schade finde.
Als ich am Morgen in Stella Maris ankam, bin ich Gruppen begegnet, die vor der regulären Zeit schon an ihrer Gruppenarbeit dran waren. Alles war super organisiert, jeder wusste, was er zu tun hatte und wo er Unterstützung bekommt.
Der theoretische Input für die Anfänger fand ich sehr praxisorientiert und war für die spätere Gruppenarbeit zentral. Die Arbeit in der Gruppe fand ich spannend. Die Ideenfindung, das Schreiben des Drehbuchs und das Filmen selber gingen noch, die Bearbeitung jedoch bereitete uns einige Schwierigkeiten und nahm sehr viel Zeit, vor allem mehr als uns zur Verfügung stand, in Anspruch.
Vielen Dank für den spannenden Tag. Ich würde mich freuen, weitere Kurse in diesem Bereich und mit diesen Dozenten zu besuchen.

Samstag, 16. Februar 2008

Lernbericht zum Modul 3 "Einsatzmöglichkeiten von Neuen Medien im Lehr-/Lerngeschehen“

Was hat mich an diesem Inhalt überrascht, fasziniert oder interessiert?
Das Modul „Einsatzmöglichkeiten von Neuen Medien im Lehr- / Lerngeschehen“ war sehr informativ und ermöglichte mir viele „Aha-Erlebnisse“. Im Anschluss an diesem Modul kann ich bisheriges Wissen passend einordnen und Begriffe wie „E-Learning“, „Web 2.0“, „Wiki“, „Blog“, „Podcast“ auch anderen erklären.
Dass ich ein „Digital Native“ bin, wusste ich soweit nicht. Viele Merkmale eines „Digital Native’s“ lassen sich jedoch in meinem Umgang mit den Medien feststellen. Ich tendiere mich zum Beispiel in Details zu verlieren und probiere Sachen lieber aus, als eine Anleitung zu lesen. In einem Punkt unterscheide ich mich jedoch vom „Ureinwohner“: Ich reflektiere regelmässig mein Tun, sodass ich das Ziel ein anderes Mal einfacher erreichen kann. Dieser Unterschied liegt meiner Meinung nach in der familiären und schulischen Erziehung.

Wie kann der Inhalt mit meiner Praxis in Zusammenhang gebracht oder verknüpft werden?
Ich finde es immer wichtiger, Primarschüler regelmässig anzuregen ihr Lernen auch im Bereich der Mediennutzung zu reflektieren. Die Tatsache, dass der Zugang zu den Neuen Medien kein Problem mehr darstellt, dass aber dafür deren Nutzung entscheidend ist, stimmt mich nachdenklich. Als Erziehungsberechtigte spielen wir in diesem Bereich eine immer wichtigere Rolle. Wir sollen die Kinder befähigen, den inhaltlichen und technischen Nutzen der Neuen Medien besser einschätzen zu können. Dieser Herausforderung möchte ich mich bewusster stellen.